Paten gesucht!

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Hunde vorstellen, welche Ihre Hilfe benötigen.
Für den Unterhalt dieser Tiere benötigen wir dringend Paten, da die Versorgung dieser Hunde rein aus privaten Mitteln erfolgt.

Übernehmen Sie die Patenschaft für einen dieser Hunde und helfen Sie  somit, uns finanziell zu entlasten.
Auf Wunsch werden die Paten namentlich genannt.

Bei der Übernahme einer Patenschaft, werden Sie regelmäßig über Neuigkeiten  "Ihres Schützlings"  informiert.
Ihre finanzielle Unterstützung geht genau da hin, wo sie benötigt wird - das versichern wir Ihnen.

Sollten Sie Interesse an einer Patenschaft haben (den monatlichen Betrag bestimmen Sie selbst) dann senden Sie uns bitte eine Mail an: info@hund-aus-andalusien.de

Wir bedanken uns bei allen Paten für Ihre Unterstützung!

Lusa

Hündin, geb. 06/03, 45 cm, geimpft, gechipt, kastriert.
-befindet sich auf einer Pflegestelle in Würselen-

Unser langjähriges Sorgenkind "Lusa" braucht ganz dringend einen neuen Platz!

Lusa kam vor vielen Jahren schwer misshandelt und traumatisiert in unser Tierheim und wurde nach langer Erholungsphase vor gut 2 Jahren an eine alleinstehende ältere Dame nach Deutschland vermittelt. Dort hat sie bis vor ca. drei Wochen glücklich und ohne nennenswerte Probleme gelebt.

Nachdem ihr Frauchen nun jedoch leider zum Pflegefall wurde, erklärte sich ein sehr liebes Ehepaar bei Aachen bereit, Lusa einen Gnadenbrotplatz zu bieten.
Doch leider kam es dort nach ein paar Tagen zu Problemen in Form von zwei Schnappattacken gegen Besucher. Die Leute (welche Lusa ansonsten sehr lieben und mögen) sind nun sehr verunsichert und können dies vor der Hündin auch absolut nicht verbergen. Daher sehen sie sich nicht mehr in der Lage, Lusa dauerhaft zu behalten. Am 17.11. muss sie dort definitiv weg!

Da Lusa bei der vorherigen Besitzerin, sowie bei einer vorherigen kurzzeitigen Pflegestelle keinerlei Probleme gemacht hat, sind wir sehr zuversichtlich, dass alles gut läuft, wenn sie wieder zu einer ruhigen, alleinstehenden und möglichst hundeerfahrenen, geduldigen Dame kommt.

Da Lusa mehrere Paten hat, könnte und würde unser Verein lebenslänglich sämtliche Kosten (Hundetrainer, Tierarzt, Steuer, Versicherung etc.) für Lusa übernehmen und zusätzlich ein angemessenes monatliches Futtergeld an die Übernehmerin zahlen!!!

Wir möchten einfach nur so sehr, dass sie noch irgendwo einen glücklichen Lebensabend erleben darf!!! Ohne Eure Hilfe fürchten wir jedoch, daß die eh schon so geschundene Seele ihre letzten Jahre hinter den Gittern einer "Tierpension" verbringen muss.


Lusas Geschichte:
Lusa galt eigentlich als unvermittelbar auf unserer Patenhundseite.
Wir wollen trotzdem versuchen auch diesen Hunde eine Chance auf eine Familie
zu geben und stellen sie hier zur Vermittlung vor.

Lusa ist schwer traumatisiert gewesen, als sie ins Tierheim kam. Sie kam aus einer von "Menschen" geschaffenen Hölle! Ihr Herrchen hat sie schwerst mißhandelt und sie ist davon nie wirklich "geheilt" worden.
Sie ist mit den anderen Hunden im Tierheim so gut wie unverträglich. Außer mit Tarzan. Ihn liebt sie und teilt mit ihm den Zwinger.
Lusa ist zu uns Menschen sehr lieb.
Mittlerweile kommt sie zum schmusen und knuddeln kaum das man ihren Zwinger betritt.
Sie drückt sich so fest an einen das es aussieht als ob sie alles nachholen möchte, was sie all die Jahre an Streicheleinheiten versäumt hat.
Wir wünschen uns für sie eine verständnisvolle Familie, die ihr endlich zeigt, wie schön das Leben außerhalb der Tierheimgitter sein kann.

Bericht einer Patin:

SERAFINA

Sehr gern würde ich selbst einen Hund aufnehmen, aber da ich leider zeitlich und räumlich nicht die Möglichkeit dazu habe, entschied ich mich für eine Patenschaft. Somit habe ich wenigsten ein bisschen das Gefühl, einen Hund zu haben bzw. zu helfen.

Ich hoffe, dass ich durch meine Geschichte, viele Menschen dazu bewegen kann, eine Patenschaft zu übernehmen oder wenn möglich, sogar Pflegefamilie zu werden oder den Hund dauerhaft aufzunehmen.

Im Juni 2010 bin ich durch Zufall auf www.hunde-aus-andalusien.de gelandet. Ich war so geschockt, wie schlecht es den Hunden in Spanien geht! Noch geschockter war ich über den Appell eines Tierarztes einer Tötungsstation: wenn bis zum 24. Juni die Hunde keine Familie gefunden haben, werden sie eingeschläfert. Der Verein hat eine riesen Aktion gestartet und um Patenschaften gebeten, da es einfach zu viele Hunde waren, um sie sofort zu vermitteln. Ohne Frage übernahm ich die Patenschaft für "Hündin Nr. 3", da es so viele waren, mussten sie durchnummeriert werden.

Zu meiner Freude konnte dieses so traurig und ängstlich schauende Bündel gerettet werden und ich durfte ihr sogar einen Namen geben! Ich taufte sie Serafina, was in der Bedeutung für ein engelhaftes Wesen, aber auch für Feuer steht. Dies passte super, denn sie hat im übertragenen Sinne nicht aufgehört zu "brennen", indem sie die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufgegeben hat. Nur wenige Wochen später hatte sich schon eine Familie aus Deutschland für sie interessiert, nur leider durfte sie noch nicht ausreisen, da sie Herzwürmer hatte.
Auch wenn ich nicht viel spenden konnte, da ich noch Studentin bin, hat sicherlich dieser Betrag dazu beigetragen, dass sie therapiert werden konnte.

Seit nun zwei Monaten ist sie bei der liebsten Familie, die man sich vorstellen kann! Ich hatte die Möglichkeit, Kontakt mit der Familie aufzunehmen und so wurde mir eine ausführliche E-Mail geschickt, wie toll Serafina ist und dass sie sogar einen spanischen Partner an ihrer Seite hat, an dem sie sich orientieren kann. Und das Beste: die Familie hat mich eingeladen, sie kennen zu lernen!

Heute (Ende September) war es endlich soweit! Mein Freund und ich fuhren in die 100km entfernte Pfalz und waren mehr als begeistert, was für ein wunderschönes Hundeleben Serafina nun hat.
Wie ein Sechser im Lotto! Gemeinsam mit ihrem Hundepartner, einer Katze sowie Meerschweinchen lebt sie in einem großen Haus mit Garten direkt in der Natur, wo ausgedehnte Spaziergänge dazu beitragen, dass sie rundum glücklich ist. Sie ist so ein Schatz! Von wegen ängstliche Maus! Sie ist verschmust wie nix, geht in den Feldern auf Mäusejagt und bellt schonmal mit Nachbars Hunden um die Wette. Finchen, wie sie meistens genannt wird, darf auch mit zur Koppel und in den Hasen- und Gänsestall, vor denen sie allerdings Respekt hat. Am meisten aber hat mich überrascht, wie lieb sie ist und schon auf einen hört. Sie tobt frei rum, läuft aber auch prima an der Leine und ist zu Hause äußerst ausgeglichen. Wenn man sie in ihrer neuen Familie sieht, ist man einfach nur glücklich, denn es hätte genauso gut auch sein können, dass sie entweder nach wie vor in schlechten Verhältnissen in Andalusien leben müsste oder dass sie am 24. Juni über die Regenbogenbrücke hätte gehen müssen.

Man weiß leider nichts zu ihrer Vorgeschichte. Ich denke, es ist auch besser so, wer weiß, was sie durchmachen musste.
An dieser Stelle möchte ich Serafinas Familie von Herzen danken, dass sie ihr dieses tolle Hundeleben ermöglichen und ihr viel Liebe und Aufmerksamkeit geben!
Liebes Hunde-aus-Andalusien-Team, bitte macht weiter so!

Herzliche Grüße

Pauline Schubert